1. Neue Kurzführungen im Zeppelin Museum in der Wunderkammer
2. Kunst-Freitag Friedrichshafen
3. Kulturtreffpunkt am Donnerstagabend im Zeppelin Museum
4. Zeppelin Museum auf der CMT Messe in Stuttgart
6. Museumspädagogisches Winterprogramm
1. Christbaumschmuck, Springerle und Tee ▲ TOP ▲
Führung durch die Zeppelin-Wunderkammer
Die 2011 neu eröffnete Zeppelin Wunderkammer mit hunderten Exponaten ist ein Panoptikum für Freunde von Kunst und Krempel, Kitsch und Kultur. Ob wertvoll, unschön aber selten, edel und elegant, verspielt oder designt, ob aus Blech, Porzellan oder Schokolade, alle Objekte haben irgendwie mit Zeppelin zu tun. Teller der Königlichen Porzellan-Manufaktur finden so neben selbstgebasteltem Blechspielzeug Platz. Tatsächlich scheint es kaum einen Lebensbereich zu geben, der nicht ein Zeppelin-Objekt hervorbrachte. Wir laden Sie ein zu einem winterlich-besinnlichen Besuch im Zeppelin Museum – denn Winterzeit ist auch Museumszeit. Es erwartet Sie eine Führung mit den Kuratoren der Wunderkammer, die Ihnen ihre Lieblingsobjekte und -geschichten vorstellen. Sie können schauen, sich wundern, Fragen stellen – und wenn Sie daheim irgendein sonderbares Teil in Zeppelinform, mit dem Zeppelin (sei es der Graf, sei es das Luftschiff) darauf besitzen, bringen Sie es einfach zur Führung mit.
Die Führung ist kostenlos. Eine gültige Eintrittskarte ist erforderlich.
2. Kunst-Freitag Friedrichshafen ▲ TOP ▲
20. Januar 2012 von 19 bis 24 Uhr
Am 20. Januar 2012 ist es wieder soweit: in Friedrichshafen findet der Kunst-Freitag statt. Zum 23. Mal können Besucher an verschiedenen Kunstorten ein abwechslungsreiches Programm außerhalb der gewohnten Öffnungszeiten genießen: Zeppelin Museum Friedrichshafen, Kunstverein Friedrichshafen, Kulturbüro Friedrichshafen, ZF Kunststiftung, Galerie Bernd Lutze, Plattform 3/3, Kunst-Bus, artsprogram der Zeppelin Universität und JazzPort laden die Besucher von 19 bis 24 Uhr zu einem spannenden Abendprogramm ein. Bürgermeister Peter Hauswald eröffnet den Kunst-Freitag um 19 Uhr im Kiesel des Medienhauses k42. Im Anschluss stimmen Korbinian Kainz, Arne Fehmel und Felix Rudel, die Kuratoren von „Provinz – Eine Ausstellung im Sommer 2010“, mit dem Impulsreferat „Kunst in der Provinz – Möglichkeiten“ das Publikum auf den Abend ein.
Das Zeppelin Museum Friedrichshafen präsentiert eine Performance des Künstlers Benedikt Braun. Der Träger des Kunstförderpreises der Stadt Friedrichshafen 2010 kehrt mit seiner Installation »Jackpot« zurück. Ab 20 Uhr baut der Künstler sie auf, und um 22.30 Uhr nimmt er sie für eine halbe Stunde in Betrieb. Im Grenzraum des Zeppelin Museums können sich die Besucher die Ausstellung »HOEHERE WESEN« ansehen.
Ab 20 Uhr finden stündlich Kurzführungen durch die Grenzraumausstellung statt. Von 20 bis 22 Uhr öffnet auch die Artothek im Zeppelin Museum ihre Türen.
Der JazzPort Friedrichshafen sorgt für musikalische Abwechslung. Ab 21 Uhr tritt Andrea Rehm mit ihrem Quartett auf und stellt ihre aktuelle CD „Le souffle de ma vie“ vor. Andrea Rehm konzentriert sich in ihren Interpretationen französischer Chansons, Bossa Novas und Jazzstandards auf das Wesentliche eines Songs. Dem Quartett gelingt es so mit seinen Solobeiträgen, die Intensität der Songs aufzuspüren und diese in spannende Grooves oder coolen Swing einzutauchen.
3. Kulturtreffpunkt am Donnerstagabend im Zeppelin Museum ▲ TOP ▲
Donnerstag, 5. Januar, 19 Uhr
Kuratorenführung durch die Ausstellung „Michael Sailstorfer: CRASH“ mit Dr. Andrea Jahn und Frank-Thorsten Moll
Treffpunkt: Zeppelin Museum
Sailstorfer verbindet in seiner Doppelausstellung Aspekte von Technik und Kunst und lädt die Besucher zur aktiven Teilnahme ein, so dass die klassischen Grenzen zwischen Kunstwerk und Betrachter durchlässig werden. Wie kann der Betrachter darauf reagieren?
Andrea Jahn und Frank-Thorsten Moll liefern in einer ca. einstündigen Führung
Hintergründe und Interpretationen zur Ausstellung CRASH von Michael Sailstorfer.
Ihr Ansprechpartner:
Frank-Thorsten Moll M.A.
Leiter der Kunstabteilung
Tel.: +49 (0) 7541 3801-20
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
Donnerstag, 19 Januar, 17 Uhr
Workshop "Ohne CRASH durchs Leben"
Verkehrserziehung für Kinder mit dem Polizisten Michael Werner
Ihre Ansprechpartnerinnen:
Sabine Ochaba M.A.
Ewa Wojciechowska M.A.
Tel.: +49 (0) 7541 3801-21 oder +49 (0) 7541 3801-121
Fax: +49 (0) 7541 3801-88
Filmreihe „Road Movies“ zur Ausstellung „CRASH - Michael Sailstorfer“
Kreuz und quer durch die Welt – mit dem Filmprogramm für Jung und Alt zur Ausstellung „CRASH“. Alle Filme finden im Medienraum des Zeppelin Museums statt und sind kostenfrei.
5. Januar, 19.00 Uhr
„Paris – Texas“ Film von Wim Wenders (139 min.)
12. Januar, 19.00 Uhr
„Bonnie und Clyde“ Film von Arthur Penn (107 min.)
19. Januar, 19.00 Uhr
„Natural Born Killers“ Film von Oliver Stone (114 min.)
26. Januar, 19.00 Uhr
“Lost Highway” Film von David Lynch (129 min.)
Ihre Ansprechpartnerin:
Ewa Wojciechowska M.A.
Marketing
wojciechowska(at)zeppelin-museum.de
Tel.: +49 (0) 7541 3801-121
Fax: +49 (0) 7541 3801-88
4. Zeppelin Museum auf der CMT - Messe in Stuttgart ▲ TOP ▲
Besuchen Sie uns am Stand der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH von 14. bis 22. Januar. Wir möchten Sie über das Rahmenprogramm während der Tourismusmesse CMT 2012 am Bodensee-Messestand informieren.
Von Montag, den 16. Januar bis Freitag den 20. Januar 2012 wird - angelehnt an die zukünftigen strategischen Geschäftsfelder der IBT - jeder Tag unter einem anderen „Motto“ stehen und von einem Ansprechpartner aus der Region organisiert sowie koordiniert. Die einzelnen Tage stehen unter folgendem Motto:
Montag, 16.01.2012: Touristikertag
Dienstag, 17.01.2012: Kultur
Mittwoch, 18.01.2012: Gesundheit und Aktiv
Donnerstag, 19.01.2012: Natur und Genuss
Freitag, 20.01.2012: Familie
5. Ausstellungen ▲ TOP ▲
„HŒHERE WESEN - Roland Fuhrmann“
Ausstellung im Grenzraum des Zeppelin Museums Friedrichshafen
bis zum 26. Februar 2012
Der Titel der Ausstellung entsprang Zufallsfunden von privaten Zeppelinfotos, die von 1920 bis etwa 1930 von Zeitgenossen geknipst wurden. Für den Laienfotografen von einst war es wohl eine besondere Herausforderung, den Fotoapparat schnell genug in Position zu bringen, um die rasch dahinziehenden Zeppeline noch im Sucher zu behalten. Allzu oft drohte das Luftschiff bereits hinter Gebäuden zu verschwinden. Und manchmal kam es dann zu einem Häuseranschnitt als schwarze Ecke im rechten oberen Bildrand.
Diese kleinen fotografischen „Unfälle“ erinnerten Roland Fuhrmann an einen Klassiker der neueren Malereigeschichte. „Höhere Wesen befahlen: rechte obere Ecke schwarz malen!“ titelte Sigmar Polke 1969 sein berühmtes Bild. Was er damit meinte, wird wohl nie ganz ergründet werden. Einen in Polkes Sinn ironischen Kommentar liefern die Zeppeline und deren Fotos mit den schwarzen Ecken. Die Ausstellung im Grenzraum dreht sich daher explizit um diese „Höheren Wesen“, die zu allen Zeiten einen unkontrollierbaren Fotoreflex auslösten.
Zeppeline zeigen sich im Spiegel der Kunst und werfen Fragen auf hinsichtlich des kulturellen Status, den das Bild in unserer Gesellschaft einnimmt. Oben und Unten, Macht und Unterwerfung sind weitere Themen der Ausstellung, die dem Besucher in Fotoarbeiten, Videos, Skulpturen und Installationen begegnen werden.
Ihr Ansprechpartner:
Frank-Thorsten Moll M.A.
Leiter der Kunstabteilung
Tel.: +49 (0) 7541 3801-20
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
Laufende Ausstellungen:
„Michael Sailstorfer: CRASH.“
Ausstellung vom 7. Oktober bis 8. Januar 2012 im Zeppelin Museum Friedrichshafen und im Kunstverein Friedrichshafen
Seit seiner ersten Einzelausstellung im Lenbachhaus München 2002 sorgt Michael Sailstorfer (*1979 in Velden/Bayern) im internationalen Kunstbetrieb mit Installationen für Furore. Dabei verbindet er vermeintlich harmlose Alltagsgegenstände mit schicksalsträchtigen Assoziationen, die er durch kleine Veränderungen der Zusammenhänge erzielt.
Im Rahmen der Kooperation zwischen Kunstverein und Zeppelin Museum bespielt Michael Sailstorfer beide Institutionen und macht dadurch einen inhaltlichen Transfer zwischen beiden Häusern möglich. Insgesamt plant Michael Sailstorfer mehrere neue Arbeiten, die er eigens für Friedrichshafen anfertigt.
Im Wechselausstellungsraum des Zeppelin Museums thematisiert er mit einer spektakulären Skulptur „If I should die in a car crash it was meant to be a sculpture“ (2011) die Dramatik einer drohenden Katastrophe. Wie in einem begehbaren Bühnenbild und nur von Theaterscheinwerfern beleuchtet, steht ein Sportwagenmodell mit einer gewaltigen Seilwinde verbunden auf einer Rampe und droht an einer grob gemauerten Wand zerquetscht zu werden. Die spannungsgeladene Szene zeigt das emotionale Band, das wir allgemein an die Technik als einen modernen Fetisch knüpfen. Darüber hinaus unterstreicht sie die These, dass Katastrophen und Technikgeschichte zwangsläufig miteinander verbunden sind, auch wenn wir es normalerweise gewohnt sind, die Gefahr auszublenden und zu verharmlosen. Im Kunstverein konzentriert sich die Ausstellung auf weitere installative Arbeiten, die das Thema der drohenden Katastrophe als künstlerische und philosophische Frage in den Raum stellen. Ein auf der Wand angebrachter, durch Elektromotor angetriebener Autoreifen hinterlässt nicht nur durch den Abrieb seine Spuren im Bewusstsein. Vielmehr durchdringt die Arbeit "Zeit ist keine Autobahn" unsere Wahrnehmung mit dem penetranten Geruch heißgelaufenen Gummis. Hörbar und spürbar macht sich auch die Installation "Reaktor", die nicht von ungefähr auf die latente Gefahr atomarer Bedrohung anspielt. So vermittelt die Ausstellung in beiden Institutionen den Anspruch, das komplexe Werk Michael Sailstorfers in einer Konzentration zu zeigen, die der formalen und inhaltlichen Dichte seiner Kunst gerecht wird.
Michael Sailstorfer ist Preisträger des "Vattenfall Contemporary 2012". 2010 wurde der Preis „Vattenfall Contemporary“ neu konzipiert. Seither wird er an international renommierte Künstler verliehen, die in Berlin leben und arbeiten. Die Ehrung umfasst eine Einzelausstellung in der Berlinischen Galerie, die Produktion eines Ausstellungskataloges und einen Ankauf für die Sammlung Vattenfall.
Realisiert wird die Ausstellung mit freundlicher Unterstützung der ZF Kunststiftung, der Technischen Werke Friedrichshafen, der Stadt Friedrichshafen, der Baden-Württembergischen Bank sowie des Regierungspräsidiums Tübingen.
Kuratoren: Dr. Andrea Jahn, Frank-Thorsten Moll
Ihr Ansprechpartner:
Frank-Thorsten Moll M.A.
Leiter der Kunstabteilung
Tel.: +49 (0) 7541 3801-20
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
Ihre Ansprechpartnerin:
Ewa Wojciechowska M.A.
Marketing und Werbung
wojciechowska(at)zeppelin-museum.de
Tel.: +49 (0) 7541 3801-121
Fax: +49 (0) 7541 3801-88
6. Museumspädagogisches Winterprogramm ▲ TOP ▲
Während der Wintermonate bietet das Zeppelin Museum Friedrichshafen ein museumspädagogisches Winterprogramm.
Die Programmpunkte wechseln sich regelmäßig ab: Kinder von 6 bis 11 Jahren können an jedem ersten Samstag im Monat das Thema Zeppelin kennenlernen, an jedem zweiten Samstag können Kinder ab fünf 5 Jahren auch ihre Eltern mitbringen - zur Familienführung "Wir gehen in die Luft". Jeder dritte Samstag bietet Erwachsenen unter dem Motto "Zeppelin Zeppelin" eine Führung durch die Technikabteilung des Museums, und der vierte Samstag im Monat führt Erwachsene zu Gesprächen und Betrachtungen in die Kunstabteilung.
Voraussetzung ist eine gültige Eintrittskarte; eine gesonderte Führungsgebühr wird nicht erhoben. Die Winterführungen werden bis Ende April 2011 angeboten und dauern jeweils 90 Minuten. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, jedoch ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt.
Freitag, 13. Januar, 15.00 - 15.45 Uhr
„Zum ersten Mal mit dem Luftschiff rund um den Globus - Die Weltfahrt von LZ 127“
Themenkurzführung mit Angelika Hermann
Ihre Ansprechpartnerin:
Heike Vogel M.A.
Tel.: +49 (0) 7541 3801-40
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
7. Informationen ▲ TOP ▲
Öffnungszeiten
Ab 1. November gelten im Schulmuseum und im Zeppelin Museum Friedrichshafen folgende Winteröffnungszeiten:
Schulmuseum: November bis März: Dienstag bis Sonntag, 14 – 17 Uhr
Zeppelin Museum: November bis April: Dienstag bis Sonntag, 10 – 17 Uhr
Zeppelinhalle zu vermieten
Diese multifunktionale Fläche von 400 m2 bietet Platz für bis zu 100 Personen.
Ihre Ansprechpartnerin:
Linde Schupp
Leitung Abteilung kaufmännische Verwaltung
schupp(at)zeppelin-museum.de
Tel.: +49 (0) 7541 3801-30
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
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